großformatige Wohnzimmer Fliesen in Betonoptik im Wohnbereich

Graue Fliesen: Alles andere als Langweilig

Zu den Produkten

Sie lieben graue Fliesen? Wir auch. Daher bieten wir Ihnen nachfolgend eine großartige Auswahl an qualitativ hochwertigen grauen Fliesen. Graue Fliesen sind zeitlos, edel, puristisch und fügen sich neutral in die Umgebung ein. Gleichzeitig überzeugen sie - geschickt kombiniert - in Wohnbereichen durch unzählige Variationen, Muster und Grauabstufungen und gerade in Kombination mit knalligen Farben. So kann ein Raum modern und kreativ oder klassisch und schick gestaltet werden. Nachfolgend finden Sie unsere große Auswahl an grauen Fliesen. Bei Fliesen Logemann ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Graue Fliesen aus Feinsteinzeug bieten herausragende Nutzungseigenschaften und sind die ideale Wahl bei stark beanspruchten Wohnbereichen wie Küchen, Treppen oder Fluren. Durch den grauen Farbton ist garantiert, dass die Fliese auch nach Jahrzehnten noch wunderschön aussieht. Aber auch im Wohnbereich wirkt die graue Fliese besonders edel. Im Badezimmer nimmt sie dem Bad die typische Sterilität, die sonst bei weißen Fliesen und entsprechenden Amaturen immer wieder auftreten und schenkt dem Raum Wärme und Natürlichkeit. Die geschlossene Oberfläche bei Fliesen verhindert zudem die Bildung unangenehmer Flecken und die UV-Stabilität verhindert das Ausbleichen.

Fliesen Grau: Kultivierte Ruhe, die Räume größer denken lässt

Grau ist kein Kompromiss. Grau ist die Disziplin, mit der Architektur atmet und Interieur zur Sprache kommt. In einer Welt, die zwischen flüchtigen Trends und schrillen Statements pendelt, schenken fliesen grau genau das, wonach wir uns sehnen: Konzentration, Klarheit, Gelassenheit. Sie sind der leise Dirigent, der Materialien, Licht und Proportionen zusammenführt – und aus Wohnraum eine Bühne macht, auf der sich das eigene Leben selbstverständlich entfalten darf. Wer graue Fliesen bewusst setzt, entscheidet sich für Kontinuität statt Effekthascherei, für Textur statt Lärm, für einen Look, der heute modern und morgen selbstverständlich wirkt. Zwischen Hellgrau und Anthrazit liegt eine Welt: Betonoptik, Natursteininterpretationen, sanft gemaserte Oberflächen, satiniertes oder mattiertes Finish – alles Werkzeuge, um den Charakter eines Raums zu definieren. Hier beginnt die Grammatik eines Stils, der bleibt.

Graue Fliesen

Fliesen in Grau sind das Schweizer Messer der Innenarchitektur: vielseitig, belastbar, ästhetisch präzise. Ihre Stärke liegt in der Balance – zwischen warm und kühl, rau und glatt, matt und glänzend. In Hellgrau öffnen sie Räume, ohne sterile Kälte zu erzeugen; in Mittel- und Dunkelgrau schaffen sie Tiefe, Rückhalt und jene geerdete Ruhe, die wir mit gut gestalteten Boutiquen, Hotels und Stadtwohnungen verbinden. Entscheidend ist die Tonalität: Ein warmes Greige harmoniert mühelos mit Eiche, Leinen und Messing; ein kühles Zementgrau liebt Beton, Glas und Chrom. Wer beides klug kombiniert, komponiert Räume wie ein Designer Moodboards: thematisch klar, aber vielschichtig.

Die Oberfläche definiert die Stimmung. Matt und seidenmatt fühlen sich haptisch weich an, reflektieren Licht dezent und sind in Alltagssituationen erstaunlich gnädig mit Wasserflecken oder Staub. Polierte oder satiniert anmutende Glasuren bringen Eleganz ins Spiel und lassen Flächen luxuriös erscheinen – ideal für repräsentative Wände, Nischen oder Waschtischzonen. In der Praxis beweist glasiertes Feinsteinzeug seine Überlegenheit: dicht, robust, farbstabil, pflegeleicht. Wer die Seele von Naturstein liebt, wählt Steinoptiken mit zurückhaltender Zeichnung – Dolomit, Kalkstein, Schiefer – und gewinnt die Anmutung des Originals ohne dessen Empfindlichkeit.

Format und Fuge sind die heimlichen Protagonisten. Großformate – 60×60, 60×120, 80×80, 120×120 – reduzieren Fugenraster und erzeugen eine beinahe monolithische Ruhe. Kleinere Formate, zum Beispiel 30×60 oder 20×20, bringen eine taktile, handwerkliche Note in Flure, Küchenrückwände oder Duschzonen. Die Fugenfarbe entscheidet über die Lesbarkeit des Rasters: Ton-in-Ton lässt Flächen ruhig fließen; ein sanftes Mittelgrau betont Linien, ohne dominant zu werden; ein fast schwarzer Ton zeichnet das Layout bewusst grafisch – ein Effekt, der mit minimalistischen Küchen, klaren Armaturen und großformatigen Spiegeln besonders stark wirkt.

Historisch ist Grau eng mit der Moderne verknüpft. Das Bauhaus entdeckte im frühen 20. Jahrhundert die Schönheit reduzierter Formen und ehrlicher Materialien; die Architektur der Nachkriegszeit verfeinerte Beton, Glas und Stahl zu einer Sprache, die heute wieder zeitgemäß wirkt. Fliesen in Grau knüpfen daran an – nicht als Kopie, sondern als Weiterentwicklung. Sie geben den Rahmen, in dem haptische Kontraste zur Geltung kommen: eine geölte Holzplatte, ein geriffeltes Glas, eine Messingleuchte. In diesem Zusammenspiel entfalten diese fliesen ihre wahre Kraft: Sie sind Bühne und Ruhepol in einem.

Pflege und Alltagstauglichkeit sind kein Nebenthema. Hochwertiges Feinsteinzeug ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und den meisten haushaltsüblichen Reinigern. Rutschhemmende Oberflächen bringen Sicherheit in Eingangsbereiche oder Nasszonen, ohne die Ästhetik zu opfern. Wer bewusst plant – Schattenfuge an Sockeln, durchlaufende Fugen über Raumzonen hinweg, präzise Anschlüsse an Türen und Einbauten – wird lange Freude an einer Fläche haben, die ebenso technisch solide wie visuell überzeugend ist. Graue Fliesen sind damit nicht nur ein Stilstatement, sondern ein Versprechen auf Langlebigkeit.

Entdecken Sie auch unsere gesamte Auswahl an Bodenfliesen und Wandfliesen.

Badezimmer Fliesen Grau Modern

Das moderne Bad ist ein Rückzugsort: weniger „Nasszelle“, mehr persönliches Spa. Wer Badezimmer im modernen Look bevorzugt, der kommt hier auf seine Kosten! Sie rahmen das tägliche Ritual – Duschen, Pflegen, Durchatmen – mit Oberflächen, die den Puls senken, das Licht führen und Klarheit schaffen. In Hellgrau entstehen Bäder, die größer wirken, als sie sind; in tieferen Grautönen finden Räume Gravitas und jene elegante Ruhe, die man aus Boutique-Hotels kennt. Das Ziel: eine Umgebung, die funktional entspannt und emotional trägt.

Die Gestaltung beginnt mit der Geometrie. Großformatige Wandfliesen – 60×120 oder 80×80 – lassen Fugen zurücktreten und erzeugen diesen begehrten „gegossenen“ Eindruck. In der Dusche unterstützen sie Linienabläufe und klare Gefälle; Mosaikböden in passendem Ton nehmen Mehr-Richtungs-Gefälle zum Punktablauf auf und bieten angenehmen Halt. Wer visuelle Spannung sucht, kombiniert matte Wandflächen mit einer seidenmatten oder leicht polierten Akzentzone: hinter dem Waschtisch, in der Duschnische, um den Spiegel. So entsteht eine kontrollierte Dramaturgie, die dem Raum Tiefe verleiht, ohne überladen zu wirken.

Materialdialoge definieren den Charakter. Grau liebt warme Begleiter: Holz (Eiche, Nussbaum), Leinen, weiche Handtücher in Sand- oder Steintönen. Messing oder gebürstetes Gold bringen ein subtiles Leuchten ins Grau und betonen die Qualität der Fläche. Wer kühle Präzision bevorzugt, setzt auf Chrom, Edelstahl, Glas und klare Linien – das Ergebnis fühlt sich urban, frisch und fokussiert an. Schwarz als Akzent – Armaturen, Rahmen, Leuchten – verleiht grauen Flächen eine grafische Kante. Wichtig ist die Dosierung: Wenige, präzise gesetzte dunkle Linien strukturieren, ohne zu dominieren.

Licht ist im modernen Bad nicht Dekor, sondern Architektur. Indirekte Beleuchtung entlang von Spiegeln oder Nischen lässt diese Fliesen lebendig erscheinen, weil sie die Mikrotextur sanft betont. Warmweiße Töne erzeugen Spa-Atmosphäre; neutralweiß bringt Morgenklarheit. Dimmbare Szenen (Morgenroutine, Abendritual, Reinigung) sind ein unterschätzter Luxus, der die Raumwirkung vervielfacht. Spiegelflächen vergrößern den Raum optisch und reflektieren das Grau so, dass es nuanciert wirkt – nie flach, immer vielschichtig.

Technisch zählt Präzision. Eine normgerechte Abdichtung in Nasszonen, sorgfältig ausgebildete Bewegungsfugen, eine gut geplante Gefälleführung und präzise geschnittene Kanten (Gehrung oder passende Profile) sind die Basis für Langlebigkeit. Feinsteinzeug punktet mit Dichte und Pflegeleichtigkeit; matte Oberflächen zeigen Kalkspuren weniger stark, ein Abzieher nach dem Duschen hält sie dauerhaft schön. Wer Hygiene liebt, setzt auf hochwertige Fugenmaterialien – zementär mit Imprägnierung oder Epoxid für maximale Beständigkeit – und plant Reinigungsroutinen realistisch: kurz, regelmäßig, effektiv.

Emotional ist Grau im Bad das Versprechen auf Ruhe. Es relativiert die Aufgeregtheit des Tages und verleiht dem Morgen Struktur. Dieser Effekt ist nicht kühl – er ist konzentriert. 

Bad Graue Fliesen

Es beginnt immer mit der Frage: Was soll dieser Raum mit dir machen? Soll er dich morgens fokussieren und abends erden? Soll er großzügig wirken oder intim? Aus den Antworten erwächst ein Plan, der Grau nicht als Farbe, sondern als Temperatur begreift. Hellgrau ist Morgenlicht; Mittelgrau ist Nachmittagsschatten; Dunkelgrau ist Abendruhe. Wer diese Choreographie ernst nimmt, baut ein Bad, das wie ein guter Anzug sitzt.

Zonenbildung ist der Schlüssel. Der Nassbereich (Dusche/Badewanne) kann als konzentriertes Farbfeld in einem tieferen Grau ausgebildet werden, während die restlichen Wände heller bleiben – so entsteht ein Raum im Raum. Nischen in exakt geschnittenen Fliesen, idealerweise im gleichen Format, vermeiden optische Brüche. Ein durchgehender Bodenbelag in einem fein nuancierten Grau verbindet die Zonen; die Fuge führt das Auge, nicht die Fliese. Wer in kleinen Bädern Großformate scheut, setzt auf mittelgroße Formate (z. B. 30×60) mit schmaler Fuge – das Raster bleibt fein, die Verlegung flexibel.

Texturen entscheiden über die Haptik. Eine leicht strukturierte Oberfläche – sandgestrahlt anmutend, satiniert, soft-touch – fühlt sich barfuß angenehm an und bietet zugleich Sicherheit. An Wänden können glattere Oberflächen eingesetzt werden, damit Wasser weich abläuft. Steinoptiken mit minimaler Aderung bringen Naturassoziationen, ohne zum Muster zu werden. Zementoptiken wirken urban, besonders mit dunklen Armaturen und klaren Kanten. Wer feine Muster liebt, wählt dezent gemaserte Fliesen, die im Licht ein Eigenleben entwickeln – ein Effekt, der besonders im Zusammenspiel mit indirektem Licht poetisch wirkt.

Stauraum ist Stilfrage. Offene, schwebende Boards in Holz oder lackiertem MDF bringen Leichtigkeit; geschlossene Unterschränke mit grifflosen Fronten halten die Fläche still. Spiegel mit integrierter Beleuchtung lösen Kabelfragen elegant; schlanke, gerahmte Spiegel setzen ein architektonisches Statement. In kleinen Räumen ist jedes Objekt eine Entscheidung – solche fliesen belohnen Reduktion und präzise Akzente: eine einzige Skulpturenvase, ein gefaltetes Handtuch in Sand, eine Seife mit Papierbanderole.

Nachhaltigkeit klingt leise, wirkt aber tief. Langlebige Materialien, neutrale Farbwelten und sorgfältige Verarbeitung verhindern Modeverschleiß. Grau altert nicht – es entwickelt Patina in Kombinationen, nicht auf der Oberfläche. Deshalb ist die Investition in Qualität mehr als Vernunft: Es ist die Freiheit, nicht ständig neu zu beginnen. Ein „bad graue fliesen“-Konzept, das auf Zeitlosigkeit zielt, ist kein Verzicht, sondern ein Gewinn an Gelassenheit.

Graue Fliesen Bad

Was leisten graue Fliesen, wenn man ein Bad wirklich besser machen will? Sie lösen drei Probleme zugleich: Proportion, Licht, Ordnung. Proportion, weil Grau Flächen zentriert. Ein zu schmaler Raum wirkt ruhiger, wenn die längs verlaufenden Wände in hellem Grau gehalten und der Stirnwand eine nuanciert dunklere Fliese gegeben wird – das Auge wird „abgebremst“. Licht, weil Grau Reflektion steuern kann: matte Oberflächen nehmen Blendungen, seidenmatte geben Leuchten Dimension. Ordnung, weil ein einheitlicher Grundton Accessoires, Flaschen, Textilien sammelt – das Bild bleibt klar, auch wenn das Leben hineinspielt.

Farbpsychologisch ist Grau ein Moderator. Es lässt warme Töne strahlen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Holz tritt neben Grau selbstbewusst auf, Schwarz bekommt Kontur, Weiß wirkt nicht künstlich, sondern cremig. Ein hellgrauer Wandteppich aus Fliesen, ein Waschtisch in Naturholz, schwarze Armaturen, ein Spiegel mit weicher Kante – plötzlich beginnt der Raum zu atmen. Wer mehr Drama will, steigert Tonwerte: Boden mittelgrau, Duschzone dunkel, übrige Wände hell. Diese Triade macht aus wenigen Quadratmetern eine Komposition.

Technik bleibt der unsichtbare Held. Belüftung ist essenziell, damit Feuchte nicht auf Fugen lastet; eine leise, effiziente Lüftung rettet mehr Stimmung als jede Duftkerze. Rutschhemmende Oberflächen im Duschbereich sind selbstverständlich. Eine sorgfältige Silikonfuge – Ton auf Ton, sauber gezogen – verschwindet optisch und hält dicht. Und: Planung der Fugen über den Raum hinweg, nicht Wand für Wand. Nichts wirkt edler als eine Fuge, die um die Ecke weiterläuft, als wäre sie immer dort gewesen.

Pflege ist einfach, wenn man sie ritualisiert. Ein Abzieher nach dem Duschen, ein pH-neutraler Reiniger wöchentlich, gelegentlich ein milder Entkalker – mehr braucht es selten. Graue Flächen sind gnädig, aber ehrlich: Sie zeigen, was ist, damit man handeln kann. Das Resultat ist ein Bad, das nicht nur funktioniert, sondern wirkt: konzentriert, freundlich, dauerhaft.

Fliesen Hellgrau

Fliesen hellgrau sind die Morgenluft der Innenarchitektur. Sie bringen Licht in Räume, ohne die klinische Strenge vieler Weißtöne. Sie lassen Wände und Böden größer erscheinen, weil sie mit Tageslicht freundlich spielen und Kunstlicht weich diffundieren. Wer eine Wohnung mit gemischtem Licht – Nordfenster, Innenhof, Winterhimmel – kennt, weiß: Hellgrau stabilisiert den Eindruck. Es ist der Ton, der Unebenheiten im Helligkeitsverlauf ausbalanciert und Möbeln eine Bühne gibt, ohne selbst Aufmerksamkeit zu fordern.

In offenen Wohnküchen nehmen hellgraue Bodenfliesen dem Grundriss die Schwere. Sie verbinden Koch- und Wohnbereich, ohne Übergangsschienen oder Materialbrüche. Eine 60×120-Fliese, längs zum Raum verlegt, streckt spürbar; ein Format 80×80 erzeugt großzügige Quadrate, die fast wie gegossener Boden wirken – nur pflegeleichter. Wer Sockelleisten flächenbündig oder als Schattenfuge ausführt, erhält ein Detail, das in Architekturfotografien selbstverständlich erscheint: die Wand als klare Fläche, der Boden als ruhiger Teppich.

In Küchenrückwänden verhindert hellgrau das „Herausknallen“ weißer Oberschränke, es verbindet Fronten mit Wänden und lässt Holz, Stein oder Metall natürlicher wirken. Ein subtiler Terrazzo-Look in Hellgrau (mit sehr feiner Körnung) gibt Wärme und Erinnerung an italienische Cafés, ohne verspielt zu sein. In Fluren, die oft zu dunkel geraten, schaffen hellgraue Fliesen den willkommenen Aufheller – robust gegenüber Straßenschuhen, dezent gegenüber Kunst und Garderobe.

Fugen sollten hier fast unsichtbar bleiben: Ein Ton, der nur eine Nuance vom Fliesenkörper abweicht, erzeugt jene Ruhe, die Hellgrau so überzeugend macht. In sehr großen Flächen lohnt ein besonderes Auge auf die Kalibrierung – präzise Kanten sorgen für schmale Fugen und ein homogenes Bild. Oberflächen mit seidenmattem Finish sind die Allrounder: genug Reflexion, um lebendig zu bleiben, genug Mattheit, um Spuren zu verzeihen.

Atmosphärisch eröffnet hellgrau unzählige Stilwelten. Skandinavisch mit Eiche und Leinen; japanisch-minimal mit Esche, Papierleuchten und Schwarzakzenten; mediterran modern mit warmem Stein, Putz und Messing. Selbst farbige Möbel – Salbeigrün, Nachtblau – ruhen auf hellgrauem Boden, als seien sie immer dort gewesen. Das Geheimnis ist, dass hellgraue Fliesen eine stille Temperatur in den Raum bringen: nicht kühl, nicht warm – anschmiegsam.

Pflege ist schnell erzählt: ein milder Reiniger, ein weicher Mop, fertig. Wer großen Zulauf hat, wählt fein strukturierte Oberflächen, die Mikrokratzer optisch schlucken. Und wer langfristig denkt, investiert in Qualität – denn hellgrau ist mehr als hübsch: Es ist langfristig klug.

Bodenfliesen Grau

Bodenfliesen grau sind die Grundierung des täglichen Lebens – dort, wo Frequenz, Gewicht und Zeit zusammenkommen. Ein guter grauer Boden trägt Möbel, Menschen, Routinen. Er muss mehr können als gefallen: Tragen, dämmen, leiten, verzeihen. Feinsteinzeug erfüllt diese Aufgaben mit Bravour: hohe Dichte, geringe Wasseraufnahme, Robustheit gegenüber Abrieb, Stuhlrollen, Haustierkrallen. In offenen Grundrissen führt ein einheitlicher Grauton Zonen zusammen, ohne sie zu verwechseln: Kochen, Essen, Wohnen, Arbeiten – alles findet auf einer ruhigen Fläche statt, die nicht fordert, sondern ermöglicht.

Formatwahl ist Strategie. Großformate minimieren Fugen und wirken großzügig. Wer einen langen Raum besitzt, verlegt längs; wer Breite braucht, verlegt quer. Quadratische Formate erzeugen einen ruhigen, beinahe teppichartigen Eindruck; rechteckige bringen eine Richtung ins Spiel. Lässt man Fugen über Raumgrenzen hinweg weiterlaufen, entsteht Kontinuität; unterbricht man sie bewusst – etwa mit einem Messingprofil an Türschwellen –, akzentuiert man Übergänge. Beides hat Stil, wenn es entschieden und sauber ausgeführt wird.

Graue polierte Fliesen

Die Oberfläche bestimmt Alltag und Pflege. Ein seidenmattes Finish ist die beste Allzwecklösung: wenig Blendung, angenehme Haptik, geringe Anfälligkeit für Mikrospuren. Strukturiert wird dort, wo Feuchte auftritt – Eingänge, Terrassenzugänge, Bäder. Poliertes Material bleibt besonderen Zonen vorbehalten: repräsentative Flure, Kaminumfelder, Nischen. Wichtig ist, dass der Boden mit dem Licht versteht: Tageslichtkanten, die über die Fläche ziehen, sind mit leicht wolkigen, marmorierten oder zementartigen Grautönen besonders schön – sie zeigen Bewegung, ohne unruhig zu werden.

Fußbodenheizung und graue Bodenfliesen sind ein Dreamteam. Die Wärme verteilt sich gleichmäßig, die Fliese speichert sie effizient, das Raumgefühl wird still und behaglich. Akustisch helfen Teppiche – nicht als Notlösung, sondern als Setzung: ein Wollteppich im Sitzbereich, Läufer in der Achse, runde Formen gegen die strengen Linien des Rasters. Möbelbeine bekommen Filzgleiter, um Mikrospuren zu vermeiden; Reinigungsroutinen bleiben einfach und kurz.

Designlogik: Grau ist das Feld, auf dem Farben laufen lernen. Ein Sofa in Cognacleder, ein Regal in Schwarz, Stühle in Naturholz – alles verträgt sich. Selbst kräftige Kunst verliert nicht an Wirkung; sie gewinnt, weil der Boden nicht konkurriert. Wer gern umstellt, findet in bodenfliesen grau den treuesten Mitspieler: Der Boden trägt jeden neuen Plan, ohne den alten zu verleugnen. Das ist der Luxus von Neutralität.

Badezimmer Fliesen Grau

„badezimmer fliesen grau“ bündelt das Gelernte in einer kuratierten Haltung: ein Bad, das dich morgens sammelt und abends entlässt. Drei archetypische Szenarien helfen bei der Orientierung – nicht als Schablone, sondern als Angebot.

Urban Spa: Wände in Mittelgrau, Boden eine Nuance dunkler, Akzente in Schwarz. Die Dusche als Raum im Raum – vollflächig dunkel, mit linearer Rinne und warmem Licht von oben. Waschtisch in Nussbaum, Armaturen in Graphitschwarz, Leuchten als Linien statt Punkte. Das Ergebnis: Fokus, Ruhe, Tiefe.

Hotel Classic: Hellgraue, seidenmatte Wandfliesen, Boden in Terrazzo-Optik mit feiner Körnung. Messingkanten als Abschluss, Spiegel mit weichem Radius und indirektem Licht. Weiße Handtücher, Duft von Zedernholz. Die Stimmung: altvertraut und frisch, wie ein Lieblingshotel in Mailand.

Coastal Minimal: Sehr helles Grau, fast Nebel, kombiniert mit Naturholz und viel Weiß. Leichte Vorhänge statt schwerer Duschabtrennung (wo statisch möglich), Armaturen in gebürstetem Nickel, Pflanzen in Tontöpfen. Das Licht bleibt weich, die Linien klar. Gefühl: Sommer, auch wenn es Winter ist.

Jenseits der Bilder ist die Praxis entscheidend. Graue Wandflächen verzeihen Feuchte, solange Lüftung passt. Fugenmaterial bewusst wählen – farbstabil, passend zur Fliese. Nischen in der Dusche konsequent planen; nichts stört ein graues Bad mehr als improvisierte Ablagen. Wer Kunst liebt, hängt ein gerahmtes Fotoprint mit Glas – Grau gibt ihm Bühne. Wer Ordnung liebt, setzt auf geschlossene Fronten und eine einzige, sorgsam gewählte dekorative Geste.

Die größte Qualität eines grauen Badezimmers ist seine Zukunftsfähigkeit. Es lässt Armaturentrends vorbeiziehen, Accessoires wechseln, Düfte rotieren – es bleibt souverän. Ein Raum, der wächst, statt zu altern. Genau darum geht es.

FAQ zu Grauen Fliesen

Welche Vorteile haben graue Fliesen gegenüber Weiß oder Beige?

Grau balanciert Licht, kaschiert Alltagsspuren besser als Weiß und wirkt moderner als Beige. Es ist ein neutraler Rahmen, der Materialien und Farben stärkt, statt mit ihnen zu konkurrieren.

Sind dunkle Grautöne in kleinen Bädern zu riskant?

Nicht, wenn man sie fokussiert einsetzt: dunkle Duschzone, helle übrige Wände, gute Beleuchtung und spiegelnde Flächen. So entsteht Tiefe, kein Druck.

Matt oder glänzend – was ist praktischer?

Matte oder seidenmatte Oberflächen sind im Alltag pflegeleichter und blenden weniger. Glanz wirkt edel und vergrößert optisch, zeigt aber Wasserflecken stärker.

Welche Fugenfarbe passt zu fliesen grau?

Ton-in-Ton erzeugt Ruhe; ein leicht dunklerer Ton betont das Raster subtil. Sehr dunkle Fugen wirken grafisch – gut bei minimalistischen Konzepten.

Eignen sich graue Bodenfliesen für Fußbodenheizung?

Ja. Feinsteinzeug leitet und speichert Wärme hervorragend, die Kombination ist effizient und behaglich.

Wie pflegeleicht sind graue Fliesen im Bad?

Sehr. Ein Abzieher nach dem Duschen, pH-neutrale Reiniger und gelegentlich ein milder Entkalker reichen meist. Gute Lüftung schützt Fugen.

Wie kombiniere ich Grau, ohne dass es kühl wirkt?

Mit warmen Hölzern, Textilien in Sand- und Steintönen, Messing- oder Nickeldetails und warmem Licht. Pflanzen bringen Lebendigkeit.

Großformat oder Mosaik – was wirkt moderner?

Großformate erzeugen eine ruhige, zeitgenössische Fläche; Mosaik ist ideal für Gefälle oder Akzente. Die Mischung beider wirkt besonders hochwertig, wenn sie konstruktiv begründet ist.

Graue Fliesen


Weitere bekannte Fliesentypen, die auch meist grau sind:

Die Fliesen gibt es dabei nicht nur in unterschiedlichen Größen oder aus verschiedenen Materialien, sondern auch mit Mustern, als unifarbene Fliesen oder gar mit Ornamenten sowie Verzierungen.

Auf diese Weise sind die Fliesen alleine schon sehr vielseitig nutzbar und können im eigenen Heim an unterschiedlichsten Stellen Verwendung finden. Auch für den Außenbereich können Fliesen in grauer Farbe wunderbar geeignet sein. Dazu müssen sie auch nicht immer nur als Bodenbelag zum Einsatz kommen, sondern können auch als Wandfliesen genutzt werden.

Unterschiedliche Grautöne sorgen für individuelle Abwechslung

Zusätzlich erlauben es die Fliesen auch, ein gewisses Maß an Individualität auszuleben. Möglich wird dies durch verschiedene Grautöne, die bei der Fliesenauswahl berücksichtigt werden können.

Helles Grau oder dunkleres Grau – als Hausherr hat man hierbei die freie Wahl und kann sein Zuhause ganz genau so gestalten, wie man mag. Grau bietet hierbei den Vorteil, freundlich und stilvoll gleichermaßen zu bieten. Zudem drängen sich diese Fliesen nicht auf, sondern fügen sich wunderbar ins Gesamtbild ein.

Hinzu kommt, dass durch einzelne Farbakzente ganz einfach für mehr Abwechslung gesorgt werden kann. Kinderleicht können auf diese Weise Highlights und Akzente gesetzt werden, wodurch die grauen Fliesen dezent zur Geltung kommen können.

Der große Vorteil dabei: alle Einrichtungsgegenstände wie Möbel oder Dekorationselemente rücken in den Vordergrund und können bestmöglich in Szene gesetzt werden.

Im Badezimmer auch auf Rutschfestigkeit achten

Werden die Fliesen für das Badezimmer oder allgemein die Sanitäranlagen genutzt, sollte hierbei auch auf eine entsprechende Rutschfestigkeit geachtet werden. Eine geeignete Rutschhemmung ist demnach unerlässlich und sorgt dafür, dass die Fliesen im Badezimmer keine Gefahr darstellen.

Deutlich wird in jedem Fall, dass graue Fliesen in allen Bereichen des Hauses ideal genutzt werden können und dabei ein hohes Maß an Flexibilität mitbringen.

Beim Verlegen sind Muster und Arrangements möglich

Ein weiterer Vorteil bei grauen Fliesen liegt darin, dass diese ideal kombiniert werden können. Nicht nur mit anderen Farben lassen sich dabei Akzente setzen, die gut zur Geltung kommen – auch durch das Verlegen in Musterform können derartige Fliesen ideal genutzt werden und bieten hierdurch sehr viel Potential.

Farbverläufe oder die Kombination unterschiedlicher Grautöne lassen hier sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten zu.

Fliesen-in-Grau

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